darum setze ich auf basische ernährung


hallo ihr lieben,

in den letzten tagen achte ich besonders darauf, mich hoch basisch zu ernähren. das bedeutet, ich nehme nur basenbildende lebensmittel zu mir, und lasse die säurebildenen weg um den säure-basen-haushalt ins gleichgewicht zu bringen. ich habe leider eine schleimbeutelentzündung im knie, und sie will und will nicht weggehen, deshalb versuche ich dem heilungsprozess mit einer besonders bewusst basischen ernährung etwas voran zu treiben.
normalerweise ernähre ich mich ohnehin schon basisch, doch wenn ich mal keine zeit habe oder unterwegs bin, kommt auch gern mal was säurebildenes dazu (was nicht schlimm ist! solang ich die balance halte). doch erstmal schritt für schritt:

was sind entzündungen und wie kommt es überhaupt dazu?

rötung, schmerz, schwellung, erhöhtes wärmeempfinden und eingeschränkte bewegung deutet auf eine entzündung hin. sie treten entweder als einzelnes symptom auf, wie zum beispiel pickel oder akne, oder umfassen den gesamten körper mit blutvergiftungen, gelenkentzündungen und was nicht noch alles.
es kann zu entzündungen kommen, wenn man neben einer vitalstoffarmen und übersäuernden ernährung viel stress hat, schlaf- oder bewegungsmangel, zu wenig sonne oder auch durch allergene, bakterien, viren und co.

was hat das jetzt mit basischer ernährung zutun?

meistens ist die ursache für eine entzündung ein ungleichgewicht des säure-basen-haushalts im körper. das kann passieren, wenn man viel isst, was nicht all zu viele vitamine und mineralien hat, aber dafür säurebildend auf den körper wirkt (zB gluten - das allerschlimmste was man dem körper antun kann ist weißmehl leute! - sowie zucker, essig, nüsse, soja, alkohol, brausen, früchtetees, schwarze tees, kaffee - und was jetzt nicht für mich relevant ist: eigentlich so ziemlich alle tierischen produkte). deshalb gehts bei der basischen ernährung darum, möglichst viel entzündungshemmende lebensmittel zu sich zu nehmen.

welche lebensmittel sind denn basisch?

als veganer ist man sowieso erstmal auf dem richtigen weg. wichtig ist zu wissen, dass fertigprodukte wegfallen, alles worin zucker ist, sowie gluten. kein getreide und kein pseudogetreide, kein tofu, keine sojamilch, keine nüsse. ich will damit nicht sagen, dass diese lebensmittel schlecht sind - sind sie nämlich nicht, denn viele von ihnen sind nur leicht säurebildend und haben wichtige eiweiße oder andere nährstoffe (hülsenfrüchte, soja, vollkornprodukte und pseudogetreide wie quinoa und amaranth). wichtig ist auf die balance zu achten, wenn man zu übersäuerung tendiert oder sich da mal ausprobieren will. also wenn ich morgens schon müsli gegessen habe, schau ich dass danach nicht noch nudeln und brot esse, sondern ich mittags und abends gemüselastig esse. gerade zieh ichs echt komplett durch mit den basischen produkten, aber für den alltag ist das ein ganz guter vorsatz!
deine besten freunde im basischen alltag sind:
spinat, brokkoli, grünkohl, mangold, braunalgen, knoblauch und zwiebeln, kirschen, blaubeeren, papaya, hanf und leinöl, mohn, sonnenblumenkerne, majoran, salbei, basilikum, und natürlich so superfoods wie gersten- und weizengras.
also: obst (auch kiwis und zitronen, was sauer schmeckt ist nicht gleich säurebildend), gemüse (am besten grünes), mandeln/mandelmus/mandelmilch, kartoffeln, sprossen und keimlinge, gewürze und kräutertee

gar nicht so schlimm, oder?
viele diäten und ernährungsformen lehnen sich an die basische ernährung an und geben noch stricktere vorgaben, so zum beispiel raw till 4. tagsüber frisches obst und gemüse und abends gibts dann kartoffeln.

ein tag bei mir sieht zur zeit so aus, dass ich obst frühstücke und dazu gern noch sprossen mit möhren und gurke esse. mittags gibts meistens salat und nochmal obst, abends dann gaaaanz viele kartoffelecken mit guacamole dip oder suppen. es ist wirklich leicht, wenn man sich erstmal eingependelt hat :) hier ein paar ideen und bald dazu folgende rezepte:






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