hallo meine lieben,
ich bin nun wieder von meiner reise durch hawaiianische inseln, panama und costa rica wieder da. es ist schon merkwürdig wieder zu hause zu sein, aber die ersten paar tage habe ich jetzt mit meinen freunden in essen und düsseldorf, mit kai nora in köln, und anderen lieben freunden hier in hannover verbracht, sodass das ankommen gar nicht so schwierig wurde. als ich aus thailand wieder da war, gings mir wirklich furchbar schlecht, aber so hat sich das ganze sehr erträglich gemacht.
ich habe euch ja versucht während meiner reise via instagram etwas auf dem laufenden zu halten. da sich viele von euch mittlerweile fürs reisen interessieren, werde ich hier nicht nur über meine ernährung schreiben, sondern ein kleines reisetagebuch veröffentlichen. das ist alles sehr persönlich und schon ein schritt für mich das zu veröffentlichen, aber ich hoffe es hilft euch weiter.
woche 1 - oahu, hawaii
wenn ich reise buche ich nichts vorher als den flug. dieses ewige hostels vorher raussuchen ergibt für mich keinen sinn, das ganze abenteuer beginnt doch erst, wenn man sich ins unbekannte wirft. nachdem alles mit der anreise nach amsterdam geklappt hat (habe noch freunde in essen eingesammelt die dann mein auto vom teuren flughafen wieder weggefahren haben), ging es entspannt nach washington DC. wir hatten eine stunde verspätung und ich hab auf die sekunde genau gerade noch so meinen anschlussflug nach LA bekommen. ich wollte schon immer mal couchsurfing ausprobieren - mein flugzeug ist erst gegen 22 uhr ortszeit angekommen, und da die meisten hostels spät abends zu haben, hab ich die gelegenheit für meine erste couchsurfing erfahrung genutzt. preston hatte keine referenzen, aber irgendwie hat mir mein bauchgefühl gesagt, dass das schon gut laufen wird. kaum war ich am gepäckband, hab ich ihn schon gesehen und er mich auch, super hübscher typ und total nett. wir sind mit dem auto zu ihm, er hat mir ein schönes beistellbett bereit gemacht und nach langem quatschen hab ich dann endlich geschlafen.
für mich geht reisen ohne hostels nicht klar - ich gehe am liebsten immer in die größten dormrooms (am schönsten wars in thailand im 28er dorm) weil man wirklich leicht viele neue leute kennen lernt und immer was los ist. ich glaube dorms machen für mich echt das reisen größtenteils aus.
einen tag später sind riaco und ich direkt morgens los richtung diamond head, wandern war angesagt!
aufm weg hab ich mir in so einer health bar einen acai smoothie geholt. acai sagt vielleicht den meisten was, auf hawaii kennt es aber jeder! es ist gang und gebe, dass man morgens oder mittags einen acai smoothie oder ne acai bowl isst. die sind so himmlisch lecker das glaubt ihr nicht! die bowls werden aus gefrohrenen bananen, blaubeeren und acai gemacht, dann mit granola, erdbeeren, bananen und diversen anderen sachen getoppt - fertig! so leicht und sooooo lecker.später war ich noch beim pearl habour, für mich als geschichtsstudentin ein muss gewesen vor ort zu sein, war sehr eindrucksvoll die USS arizona noch im meer liegen zu sehen.
später am strand auf dem weg zum hostel saß ne gruppe männer auf bänken, rieben ihre surfboards mit wachs ein, spielten gitarre und rauchten, einer davon hat mir die ganze zeit in die augen geguckt und "hey, how are you?" zugerufen, als ich an ihm vorbei gegangen bin. ich idiot war wirklich noch zu deutsch für die insel, und hab einfach nur gelächelt und bin weiter gegangen. da ich aber so bin wie ich bin, und diese deutsche ignorante art super hasse, bin ich nachdem ich einen 5 minütigen gewissenskonflikt hatte wieder zurück gegangen. kam mir erst etwas dumm vor, weil ich eigentlich schon am hostel war, aber konnte die situation so nicht enden lassen :D kaum war ich wieder an den bänken, hat der typ mich wieder direkt gesehen und ist auf mich zu gekommen. sein name war bret, wir haben uns nett unterhalten und etwas zusammen getrunken, nun konnte ich wieder mit nem klaren kopf weiter gehen. zurück im hostel hab ich dann meine liebe karolanne kennen gelernt, ein mädchen aus quebec - french canadian, einen kerl namens art (super witziger typ), sowie saskia und linda.
wir haben einen kleinen zwischenstopp bei einem burgerstand gemacht, weil alle sich was zu essen holen wollten für den strand. wir waren mitten in der pampa und auf der tafel des standes gab es nur fettige fleisch und fisch gerichte, aber heißt das verzweifeln? nö. ich hab gefragt, ob die mir nicht irgend was veganes zaubern könnten, leider wussten die alle nicht was vegan ist. also hab ich erklärt, dass ich am liebsten frisch esse, und nur obst und gemüse. kurzer hand haben sie mir einen burger kreiert, als ich ihn am strand ausgepackt habe konnte ichs echt kaum glauben. statt burger brötchen haben sie riesige salatblätter benutzt (lettuce-wrapped), und der inhalt waren sautierte pilze, tomaten, karotten, avocado und gegrillte ananas! es war SOOOO lecker! wie ich es so oft sage: es gibt immer alternativen!!abends hab ich mich mit zwei jungs die ich kennen gelernt habe getroffen, rene und christoph, waren im hard rock cafe, aber da wars schrecklich. einfach alles voll mit deutschen. für mich gings dann da schnell wieder raus.
- wenn ihr allein reist, müsst ihr keine kompromisse eingehen. ihr könnt euch immer spontan für das entscheiden, auf das genau nur IHR lust habt, ohne rücksicht nehmen zu müssen
- geht immer in dorm rooms, wenn ihr neue leute kennen lernen wollt, es gibt jede menge nette menschen dort die euch gern ihre travel geschichte erzählen möchten und offen für tipps sind (ich reise immer nur weiter in andere hostels auf empfehlungen von leuten die ich kennen gelernt habe)
- legt diese blöde deutsche art ab: lächelt die menschen an, die euch entgegen kommen, sagt hallo, fragt auch einfach mal die person die nett oder interessant aussieht wies so geht! ihr glaubt gar nicht in was für tolle gespräche mich sowas schon verwickelt hat! setzt euch zu leuten die ihr gern kennen lernen würdet, stellt euch vor, macht genau das wonach euch ist und überlegt nicht 100 mal ob das nun peinlich ist oder nicht. wagt mal was!
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| kleiner salat to go vom blue tree cafe |
| acai bowl |
einen tag später bin ich mit karolanne und rene morgens auf empfehlung von jemandem den ich kennen gelernt habe, zum blue tree cafe gegangen.
ich hatte mal wieder so riiiichtig bock auf ne acai bowl, und die war auch echt großartig. mittlerweile waren die ami girls aus meinem zimmer weg, und ich hab zuwachs von nem mädel aus tschechien bekommen.
boah hab ich die geliebt, so ein klischee ossi <3 außerdem noch zwei spanierinnen, auch unglaublich nett. mittags haben wir vom hostel aus spontan n BBQ gemacht, für mich gabs neben tortilla chips noch zucchini und aubergine, war ein schöner nachmittag.
ich könnte jetzt natürlich noch ewig aufzählen wen ich alles so kennen gelernt habe, aber ich denke es reicht wenn ich sage, dass man wirklich jeden tag viele viele neue nette leute kennen lernt auf reisen.

| erik bei den manoa falls |
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| mit preston beim äthiopier |
auch wenn die haferflocken morgens ja nichts schlechtes sind, und auch wenn ich ansonsten ganz gesund gegessen habe, gings mir irgendwie komisch. mein körper hat mir eindeutig gezeigt, dass er kein gekochtes essen möchte, deshalb war es an der zeit was zu ändern.







ich liebe diese acai bowlen.
AntwortenLöschendie werden in Brasilien auch so gegessen. da habe ich mir jeden tag 3 geholt :)
und seit jahren versuche ich sie in Österreich irgendwo so zu finden aber die gibt's niergens so :(
war richtig süchtig danach
mach sie doch einfach selbst und hol dir acai pulver :) liebe grüße!
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